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Pflegehinweise

Das lateinische Wort ‚azaleos‘ steht für „trocken“, „hart“ und „dürr“ und bezieht sich aber keineswegs auf die Ansprüche der Pflanze, sondern auf die Beschaffenheit ihrer Blätter.

Gemäß ihres heimatlichen Standortes, Flusstälern in China, benötigt die Pflanze hohe Luftfeuchte , aber auch einen gut durchlässigen, strukturierten Boden. Traditionell wurde daher oftmals Kiefernnadelerde verwandt. Aus Naturschutzgründen wird heute eher Hochmoortorf genutzt.

Damit er strukturstabil bleibt, werden Reisspelzen oder Kokosfasern zugegeben. Lässt die Struktur nach, sollte man rechtzeitig im Frühjahr nach der Blüte, aber vor dem Neuaustrieb, umtopfen. Bei Substraten und Düngern kann man sich an solchen für Rhododendron allgemein orientieren.

Beim Dünger ist zu beachten, dass er physiologisch sauer ist und nicht zu hochkonzentriert gegeben wird. Bei Temperaturen unter 12°C findet kein Wachstum statt und so sollte auch sehr wenig oder gar nicht gedüngt werden.

Als Standort im Winter eignen sich kühle, aber frostfreie und helle Räume. Im Sommer liebt die Pflanze einen halbschattigen Platz im Garten.

Um die Azalee in Form zu halten, wird sie gestutzt. Dies geschieht nach der Blüte, wenn sich der Neutrieb deutlich entwickelt hat. Je nach Temperaturführung wird die Zeit des Rückschnitts recht unterschiedlich sein, sollte aber Mitte Mai abgeschlossen werden, da zu später Schnitt die Knospenbildung verhindert. Mit einem scharfen Messer lässt sich das Stutzen am besten durchführen, bei dem in Abhängigkeit von der Gesamtform der Pflanze nur ein kleiner Rest (1 Knospenpaar) stehen bleibt.